Sehr geehrte Damen und Herren,

vom 24.-27. Oktober 2018 findet in Hamburg auf Kampnagel die Konferenz „A = ANONYM“ statt. Dazu laden wir Sie herzlich ein!

Die Konferenz führt kultur- und sozialwissenschaftliche Analysen mit künstlerischen Positionen und Interventionen zusammen, um Fragen der Veränderung von Anonymität in der Gegenwart neu zu denken. In Diskussionen, Workshops, Performances, Vorträgen und einer Ausstellung werden Umbrüche, Grenzen und neue Optionen von Anonymitätsregimen beschrieben, vorgeführt, bewertet und ausprobiert.

Praktiken und Vorstellungen von Anonymität zählen zu den grundlegenden kulturellen Formationen der Moderne. Die Gesellschaft der Gegenwart stützt und verlässt sich zunehmend auf Daten-Infrastrukturen; Zusammenhänge zwischen Information, Eigentum, Transparenz, Privatheit, Kollektivität, Person und Anonymität werden hierbei neu geordnet. Wie verändern sich Konzepte von Individualität und Person, von Sozialität und Kollektiv, von Eigentum und »sharing« an den Schnittstellen von Technologie, Infrastruktur, Regulation und sozialer Praxis? Und wie wirken sich diese Veränderungen auf soziale Beziehungen aus?

Die Veranstaltung findet überwiegend auf Englisch statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Für die Workshops bitten wir um Anmeldung über unsere Homepage (ab Oktober). Weitere Informationen zur Konferenz sowie zum von der VolkswagenStiftung im Programm „Schlüsselthemen für Wissenschaft und Gesellschaft“ geförderten Forschungsprojekt Reconfiguring Anonymity (RCA) finden Sie auf der Konferenzseite sowie auf der Homepage unseres Kooperationspartners Kampnagel:

Mit freundlichen Grüßen,
Michi Knecht, Daniela Silvestrin und Nils Zurawski
für das Reconfiguring Anonymity Team

Universität Bremen
Universität Hamburg
Leuphana Universität, Lüneburg


Hello all, dear colleagues,

we cordially invite you to the conference „A = ANONYM“ at Kampnagel, Hamburg, from October 24th to October 27th, 2018.

Social and cultural scientists as well as artists and activists will rethink the transformation of anonymity in contemporary societies. Discussions, lectures, workshops, performances and an exhibition will address and describe changes, boundaries and new options in experimenting with, evaluating and enacting regimes of anonymity in various realms of live.

Practices and imaginations of anonymity constitute one of modernity’s most fundamental cultural formations. Increasingly, contemporary societies are supported by and rely on data infrastructures. In connection with this trend, we see a reordering and reshuffling of the relations between information, property, transparency, privacy, collectivity, person and anonymity. How do concepts of individuality and the person, of sociality and the collective, of property and sharing get modified at the intersections of infrastructure, technology, regulation and social practice? What are the effects of changing regimes of anonymity for social relations?

The event will take place predominantly in English and partly in German. Entrance and participation are free. For the workshops we ask you to please register in advance via our homepage (from October). Further information on the conference and the research project “Reconfiguring Anonymity”, which is funded by the VolkswagenStiftung in its program “Key issues for academia and society”, can be obtained at our Conferenz page as well as on the website of our partner Kampnagel:

With kind regards,
for the „Reconfiguring Anonymity“-team
Michi Knecht, Daniela Silvestrin & Nils Zurawski

Universität Bremen
Universität Hamburg
Leuphana Universität Lüneburg